Allergische Bindehautentzündung
Allergische Augenentzündungen werden unter anderem in Form einer Ünerempfindlichkeitsreaktion durch Pollen, Hausstaub, Kosmetika oder bei Heuschnupfen verursacht.
Zu den bekanntesten Formen der allergischen Bindehautentzündung zählen Heuschnupfen-Konjunktivitis, Frühjahrs-Konjunktivitis und die Konjunktivitis bei endogenen Hautexzemen, also solchen, die nicht auf äußere Einflüsse zurückzuführen sind.
Tränenfluss, Jucken, Schnupfen, Niesreiz, Rötung und Schwellung der Bindehaut sind die häufigsten Symptome.
Das Spektrum der Therapie bei Allergien hat sich in den letzen Jahren deutlich erweitert, so dass die Lebensqualität von Allergikern deutlich verbessert werden kann.
Im Vordergrund einer Therapie steht zunächst die Vermeidung des Kontaktes mit der auslösenden Fremdsubstanz. Dieses ist leider oft nur in begrenztem Maße möglich. Deshalb werden meist antiallergisch wirksame Medikamente eingesetzt.
Bei der allergischen Bindehautentzündung stehen spezielle Augentropfen (Antihistaminika, Mastzellstabilisatoren) zur Verfügung. Zum "Ausspülen" der Pollen dienen zusätzlich "künstliche Tränen" ohne Konservierungsmittel.
Die therapeutische Kunst des Augenarztes besteht bei diesen chronischen Bindehautentzündungen darin, den Patienten mit einem Minimum an wirksamer Therapie beschwerdefrei zu halten, ohne unerwünschte Nebenwirkungen zu riskieren. Der Patient sollte verstehen, dass es sich bei dieser Erkrankungsgruppe um so genannte konstitutionelle Leiden handelt, die therapeutisch wirksam gemildert, aber nicht vollständig ausgeheilt werden können, da die Veranlagung ererbt und somit unveränderlich ist.


