Mein Weg zur SUPERLASIK - aus der Sicht eines Patienten
Brille und Kontaktlinsen...
...waren früher meine lästigen Begleiter. Bereits als Volksschulkind wurde mir meine erste Brille verschrieben. Mit zunehmendem Alter steigerte sich der Grad meiner Kurzsichtigkeit; auch ein Astigmatismus kam hinzu.
Ich habe zwar immer modische Brillen getragen, empfand diese aber trotzdem als störend. Besonders beim Sport waren sie mir oft ein echtes Hindernis. Meine Fehlsichtigkeit hatte aber bereits so zugenommen, dass ich ohne Sehbehelf in der Früh kaum mehr ins Badezimmer fand.
Ich versuchte es daher mit Kontaktlinsen: Zuerst mit harten, später dann mit weichen. Letztere waren zwar schon deutlich angenehmer, doch ich war nach zwei bis drei Stunden Sport immer erleichtert, sie wieder herausnehmen zu können.
Eines Tages traf ich eine Freundin, die ich bisher nur als Brillenträgerin gekannt hatte. Sie erzählte mir von einer Behandlung, die sie von ihrer Kurzsichtigkeit befreit hatte.
Als ich auch in den Medien Berichte über diese Operationsmethode las, wurde mein Interesse noch verstärkt.
Vorbereitungsphase - Mein Weg zur Operation
Ich wandte mich an die Ordination von Univ.-Prof. Dr. Mathias Zirm in Innsbruck und ließ mir ausführliches Informationsmaterial über die verschiedenen Möglichkeiten zur operativen Behandlung von Fehlsichtigkeiten zuschicken. Die Assistentin in der Ordination wies mich außerdem auf regelmäßige Informationsabende zum Thema "Fehlsichtigkeit" hin. Dieses Angebot wollte ich nutzen und fuhr eines Abends nach Innsbruck.
Der Informationsabend
Prof. Zirm und seine Assistenten erklärten uns ausführlich die verschiedenen Möglichkeiten, Fehlsichtigkeiten zu korrigieren. Neben der LASIK-Behandlung gibt es für Menschen mit hohen Fehlsichtigkeiten die Möglichkeit der Einpflanzung zusätzlicher Linsen ins Auge oder bei beginnendem Grauen Star die Linsenaustauschoperation.
Es waren auch frisch operierte Patienten anwesend, die uns von ihren Erfahrungen bei der LASIK-Behandlung und von ihrem neuen Lebensgefühl ohne Brille erzählten. Die Zuhörer wurden darauf hingewiesen, dass nicht jeder Patient nach einem derartigen Eingriff ganz ohne Brille auskommen könnte; manche würden noch eine leichte Brille zum Autofahren oder Fernsehen benötigen, andere eine Lesebrille. Zum Abschluß sahen wir ein Video über die LASIK-Behandlung.
Die Voruntersuchung
Nach dieser ausführlichen Information entschloß ich mich, mir in der Ordination von Prof. Zirm einen Termin zur Voruntersuchung geben zu lassen. Zum vereinbarten Zeitpunkt hatte ich - wie empfohlen - meine weichen Kontaktlinsen zwei Wochen nicht mehr getragen.
Ein Assistent von Prof. Zirm untersuchte mich und teilte mir mit, dass in meinem Fall eine Behandlung gegen Kurz- und Stabsichtigkeit möglich wäre. Er zeigte mir auf der Prüftafel die Stärke meiner Sehkraft nach einem optimalen Behandlungserfolg. Zugleich wies er mich auch darauf hin, dass gegebenenfalls nur mit einer zusätzlichen, leichten Brille die gewünschte Sehschärfe erreicht werden könnte. In einem solchen Fall bestehe die Möglichkeit einer Nachbehandlung nach 3 Monaten.
Nach diesem Gespräch stand mein Entschluß zur LASIK fest.
Wir vereinbarten ambulante Behandlungstermine für beide Augen innerhalb einer Woche. Eine hilfsbereite Mitarbeiterin füllte mit mir alle Formulare aus und gab mir die Untersuchungsblätter für den Hausarzt sowie einen Kostenvoranschlag für den Eingriff mit. Die meisten Pflichtversicherungen übernehmen ab einer gewissen Dioptrienanzahl einen Teil der Kosten. Selbstverständlich hätte ich die Voruntersuchung auch bei meinem Augenarzt machen und mir von der Ordination Prof. Zirm nur die für die Vorbereitung notwendigen Unterlagen schicken lassen können.
Die Behandlung
Nach meiner Ankunft im Augenzentrum wurde ich von einer freundlichen Assistentin empfangen. Sie bat mich, mit der Medikamenteneinnahme zu beginnen und gab mir ein Häubchen und einen blauen Papiermantel. Zu diesem Zeitpunkt war ich schon ziemlich nervös. Meine Angst schwand jedoch durch ein beruhigendes Gespräch mit Prof. Zirm, der mir detailliert die einzelnen Schritte der Operation erklärte. Vor dem Eingriff kontrollierte er nochmals meine Fehlsichtigkeit.
Nach einer Viertelstunde war die Behandlung abgeschlossen. Statt eines Verbandes mußte ich die mitgebrachte, leicht getönte Sonnenbrille tragen. Bereits eine Stunde später konnte ich aus der ärztlichen Obhut entlassen werden. Ich erhielt einen Zeitplan, um mir selbst notwendige Augentropfen geben zu können.
Die Nachuntersuchung
Am Tag nach der Operation mußte ich zu einer Nachuntersuchung kommen. Eine Assistentin von Prof. Zirm bestätigte mir, dass die Heilung planmäßig verlaufe. Die nächste Kontrolluntersuchung ließ ich dann wieder von meinem eigenen Augenarzt durchführen. Natürlich hat es einige Wochen gedauert, bis ich mit meiner Sehleistung ganz zufrieden war. Anfangs war ich blendempfindlich und konnte nachts nicht gut autofahren. Nun ist aber seit der Operation über ein Jahr vergangen. Noch immer erwische ich mich manchmal dabei, zur Brille zu greifen, doch mein Leben mit Brille gehört mittlerweile der Vergangenheit an.

