Mein Weg zur PRELEX - aus der Sicht eines Patienten

Meine Lesebrille...

...war früher mein lästiger Begleiter. Mit zunehmendem Alter steigerte sich der Grad meiner Alterssichtigkeit, die Lesebrille war unumgänglich.

Als ich in den Medien Berichte über diese Operationsmethode las, wurde mein Interesse noch verstärkt.

Vorbereitungsphase - Mein Weg zur Operation

Ich wandte mich an die Ordination von Univ.-Prof. Dr. Mathias Zirm in Innsbruck und ließ mir ausführliches Informationsmaterial über die verschiedenen Möglichkeiten zur operativen Behandlung von Alterssichtigkeit zuschicken. Die Assistentin in der Ordination wies mich außerdem auf die Möglichkeit eines kostenfreien Informationsgespräches hin. Daraufhin ließ ich mir einen Termin geben.

Die Ärztin erklärte mir ausführlich den Ablauf der so genannten Prelex-Operation, die neben einer Korrektur der Alterssichtigkeit auch eine zusätzlich bestehende Kurz- oder Weitsichtigkeit beheben kann. Außerdem kann nach dem Eingriff kein Grauer Star mehr auftreten.

Ich bekam Informationsmaterial und eine DVD über den Eingriff mit nach Hause.

Nach dieser ausführlichen Information entschloß ich mich, mir in der Ordination von Prof. Zirm einen Termin zur Voruntersuchung geben zu lassen.

Ein Assistent von Prof. Zirm untersuchte mich und teilte mir mit, dass in meinem Fall eine Behandlung gegen die Alterssichtigkeit möglich wäre. Er zeigte mir auf der Prüftafel die Stärke meiner Sehkraft nach einem optimalen Behandlungserfolg. Zugleich wies er mich auch darauf hin, dass gegebenenfalls nur mit einer zusätzlichen, leichten Brille die gewünschte Sehschärfe erreicht werden könnte. Nach diesem Gespräch stand mein Entschluß zur PRELEX fest.

Wir vereinbarten ambulante Behandlungstermine für beide Augen innerhalb einer Woche. Eine hilfsbereite Mitarbeiterin füllte mit mir alle Formulare aus und gab mir die Untersuchungsblätter für den Hausarzt sowie einen Kostenvoranschlag für den Eingriff mit. Die meisten Pflichtversicherungen übernehmen ab einer gewissen Dioptrienanzahl einen Teil der Kosten. Selbstverständlich hätte ich die Voruntersuchung auch bei meinem Augenarzt machen und mir von der Ordination Prof. Zirm nur die für die Vorbereitung notwendigen Unterlagen schicken lassen können.

Die Behandlung

Nach meiner Ankunft im Augenzentrum wurde ich von einer freundlichen Assistentin empfangen. Sie bat mich, mit der Medikamenteneinnahme zu beginnen und gab mir ein Häubchen und einen blauen Papiermantel. Zu diesem Zeitpunkt war ich schon ziemlich nervös. Meine Angst schwand jedoch durch ein beruhigendes Gespräch mit Prof. Zirm, der mir detailliert die einzelnen Schritte der Operation erklärte. Vor dem Eingriff kontrollierte er nochmals meine Fehlsichtigkeit.

Nach ca. 45 Minuten war die Behandlung abgeschlossen. Das operierte Auge wurde mit einem Watteverband abgedeckt. Bereits eine Stunde später konnte ich aus der ärztlichen Obhut entlassen werden. Ich erhielt einen Zeitplan, um mir selbst notwendige Augentropfen geben zu können.

Die Nachuntersuchung

Am Tag nach der Operation mußte ich zu einer Nachuntersuchung kommen. Eine Assistentin von Prof. Zirm bestätigte mir, dass die Heilung planmäßig verlaufe. Die nächste Kontrolluntersuchung ließ ich dann wieder von meinem eigenen Augenarzt durchführen. Natürlich hat es einige Wochen gedauert, bis ich mit meiner Sehleistung ganz zufrieden war. Anfangs war ich blendempfindlich und konnte nachts nicht gut autofahren. Nun ist aber seit der Operation über ein Jahr vergangen. Noch immer erwische ich mich manchmal dabei, zur Lesebrille zu greifen, doch mein Leben mit Brille gehört mittlerweile der Vergangenheit an.