Superlasik

"SUPERLASIK" steht für Laser in situ Keratomileusis, ein international anerkanntes Verfahren zur operativen Korrektur von Fehlsichtigkeit mit dem Excimer-Laser. Derzeit werden weltweit jährlich mehr als 2 Millionen LASIK-Behandlungen durchgeführt. Univ.-Prof. Dr. Zirm hat mittlerweile bisher 3000 erfolgreiche LASIK-Operationen durchgeführt.

Das menschliche Auge stellt kein ideales und perfektes optisches System dar, sondern weist sog. optische Aberrationen, d.h. Abbildungsfehler, auf. Durch die Anwendung eines Aberrometers kann das Auge exakt ausgemessen und so eine "maßgeschneiderte" LASIK berechnet werden. Diese sogenannte Wellenfront- bzw. Aberrometer- gesteuerte LASIK stellt eine Weiterentwicklung dar und ermöglicht ein noch besseres Sehvermögen vor allem in der Dämmerung.

Dieses Laserverfahren wird ambulant durchgeführt. Vor der Operation erhalten die Patienten eine Beruhigungs- und eine Schmerztablette. Das zu operierende Auge wird mit Tropfen betäubt, sodass während der Operation keine Schmerzen entstehen sollten. Die Operation dauert nur wenige Minuten.

Bei der SUPERLASIK wird nicht direkt die Oberfläche sondern das Innere der Hornhaut mit einem Laser behandelt. Um die innere Schicht der Hornhaut zugänglich zu machen, wird zunächst mit einem computergesteuerten Präzisionsinstrument ein dünnes Scheibchen der Hornhaut teilweise abgetrennt und wie ein Deckel zur Seite geklappt.

Nun wird Gewebe aus dem Inneren der Hornhaut, wie dargestellt, mit dem Excimer-Laser, entsprechend der Fehlsichtigkeit, abgedampft.

Danach wird das Hornhautscheibchen wieder zurückgeklappt und angedrückt. Es saugt sich von selbst fest und muß nicht angenäht werden. Sie dürfen jedoch einige Tage lang nicht am operierten Auge reiben.

Da mit dieser Methode die Hornhaut und nicht die Augenlinse behandelt wird,  kann damit keiner Alterssichtigkeit vorgebeugt werden. Die Patienten benötigen ab etwa dem 40. Lebensjahr eine Lesebrille bzw. eine Behandlung durch einen anderen chirurgischen Eingriff.

Erfahrungsberichte

Erfahrungsberichte und zusätzliche Informationen zur Lasik-Operation finden Sie unter http://www.lasik.or.at/category/lasik/.

LASEK

Bei der LASEK (Laser Epitheliale Keratomileusis) wird nur die oberflächlichste Hornhautschicht (Epithel) zur Seite geklappt. Darunter wird die Excimer-Laser Behandlung (PRK) durchgeführt. Danach wird das Epithel wieder zurückgeklappt und für kurze Zeit eine Kontaktlinse zum Schutz der Hornhaut aufgesetzt.

Die postoperativen Beschwerden wie Schmerzen und schwankende Sehschärfe sind geringer als bei der PRK, wo das Hornhautepithel vollständig entfernt wird.

PRK

Bei der PRK (Photorefraktive Keratektomie) wird die Oberfläche der Hornhaut direkt mit dem Excimer-Laser behandelt. Die Hornhaut wird dadurch in ihrer Form verändert und so die Fehlsichtigkeit korrigiert. Durch den Eingriff entsteht auf der Hornhautoberfläche eine kleine Wunde. Der dadurch auftretende Wundschmerz wird durch das Aufsetzen einer Verbandskontaktlinse, durch Schmerztabletten und Augentropfen deutlich gelindert.

Etwa 3 Tage nach der Operation ist das Auge schmerzfrei. Bis ein normales Sehvermögen erreicht wird können einige Wochen vergehen. Ein stabiles Ergebnis ist nach etwa drei Monaten zu erwarten.