Staroperation

Die einzige wirksame Behandlung beim Grauen Star ist die operative Entfernung der getrübten Linse. Mit einem kleinen Schnitt wird das Auge am Hornhautrand geöffnet, die getrübte Linse mit Ultraschall zerkleinert, abgesaugt und durch eine Kunstlinse ersetzt.

In der ZIRM Privatklinik kommen unterschiedliche Arten von Kunstlinsen zum Einsatz. Es gibt Linsen, die ein scharfes Sehen nur in einer Distanz ermöglichen, z.B. nur in der Nähe oder nur in der Ferne. Neue Multifokallinsen ermöglichen vergleichbar einer Gleitsichtbrille das Sehen in verschiedenen Entfernungen.

Behandlungsverlauf

Nach der eingehenden Voruntersuchung haben wir Ihnen als operative Möglichkeit zur Korrektur Ihrer Linsentrübung (Grauer Star) den Austausch Ihrer körpereigenen Augenlinse gegen eine Kunstlinse empfohlen.

Die Technik der Staroperation ist seit mehreren Jahrzehnten bekannt. Die ständige Weiterentwicklung der bei der Staroperation verwendeten Kunstlinsen ermöglicht ein optimales Operationsergebnis für unsere Patienten.

Die Operation

Bei dem fast immer ambulant durchgeführten Eingriff wird das Auge durch Augentropfen betäubt. In seltenen Fällen erfolgt die Narkose durch Einspritzung eines Betäubungsmittels in die unmittelbare Nachbarschaft des Auges.

Die körpereigene Linse wird in einer ca. 20-minütigen Operation über einen kleinen Schnitt in der Nähe des Hornhautrandes ohne ihre Kapsel (extrakapsuläre Operationstechnik) entfernt.

Die im Auge verbleibende Linsenkapsel wird an ihrer Vorderseite eröffnet, sodass das Linsenmaterial entfernt werden kann.

Die Entfernung des Linsenmaterials aus der Kapsel kann auf verschiedene Weise erfolgen:

  • Bei jungen Menschen ist das Linsenmaterial noch so weich, dass es sich aus der Kapsel mit geeigneten Instrumenten schonend heraussaugen lässt (Linsenabsaugung).
  • Bei Erwachsenen wird der Linsenkern mittels Ultraschallwellen aufgelöst (Phakoemulsifikation). Die Reste lassen sich so dann absaugen.

Der im Auge verbleibende hintere Teil der Linsenkapsel bildet eine natürliche Tasche, in oder vor welche die Kunstlinse eingepflanzt werden kann. Zur besseren Sicht erfolgt die Operation unter einem Mikroskop.

Die operativen Zugänge am Auge werden mit feinen Fäden aus Kunststoff vernäht, die nach einigen Monaten entfernt werden oder auch im Auge verbleiben können. In geeigneten Fällen kann eine Naht unterbleiben und die Wunde verschließt sich von selbst.

Die Kontrollen nach der Operation sind für die Beobachtung des Heilungsverlaufes unumgänglich und gewissenhaft einzuhalten!

Broschüren

Katarakt-der graue Star [pdf, 1000 KB]

TECNIS® Intraokularlinse [pdf, 400 KB]

 

Moderne Staroperationstechniken (keine Fern- und Lesebrille danach)

Rezoom, Multifokallinse: download PDF, 918 KB

Restor, Die Brille im Auge download PDF, 519 KB

Empfohlene Websites

http://de.wikipedia.org/wiki/Katarakt_(Medizin)

Informationen zu den eingesetzten Kunstlinsen finden Sie auf der Website des Herstellers: www.acritec.de und www.polytech-online.de.

Bevor ich operiert werde

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