FAQ zum Thema Behandlung von Netzhautlöchern und einer Netzhautablösung

Warum ist eine Netzhautablösung schädlich für das Auge?

Als Netzhautablösung bezeichnet man die Trennung zwischen der Netzhaut und ihrer Unterlage, dem Pigmentepithel. In der Regel bedarf es für eine Netzhautablösung der Entstehung eines Loches in der Netzhaut. Durch dieses Loch fließt Flüssigkeit vom Glaskörper unter die Netzhaut und löst diese von dem Pigmentepithel, mit dem sie nicht fest verwachsen ist.

Eine Netzhautablösung muss schnell behandelt werden, weil eine abgelöste Netzhaut nicht mehr ausreichend mit Nährstoffen versorgt werden kann. Je länger diese Erkrankung unbehandelt bleibt, desto größer ist die Gefahr für eine bleibende Sehschädigung bis hin zu einer Erblindung.

Die Behandlung einer Netzhautablösung kann nicht die Wiederherstellung der ursprünglichen Sehkraft garantieren. Deshalb sollten die Vorstadien einer Netzhautablösung, die Netzhautlöcher, durch regelmäßige prophylaktische Untersuchen rechtzeitig erkannt und behandelt werden.

Netzhautlöcher entstehen oft aus verdünnten Netzhautstellen und liegen an den Randbereichen der Netzhaut. Dort kann es durch eine spontane Glaskörperabhebung zu Einrissen der Netzhaut kommen, weil hier oftmals eine festere Verbindung zwischen der Netzhaut und dem Glaskörper besteht.

Kann Netzhautablösung eine der Spätfolgen von Borreliose sein?

Eine reine Netzhautablösung ist eher nicht auf einen Zeckenstich zurückzuführen. Borrelien können Netzhautentzündungen verursachen.

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