Operative Behandlungsmethoden

Bei kleineren Löchern reicht eine Laser- oder Kältebehandlung. Zur Lichtkoagulation (Argon-Laserung) betäubt der Arzt die Oberfläche des Auges durch Tropfen, selten durch eine Spritze, so dass ein spezielles Kontaktglas schmerzlos auf die Hornhaut aufgesetzt werden kann. Durch diese hindurch wird ein genau gezielter Laserstrahl auf die Netzhaut geleitet, wo er punktuell zur Verschorfung führt. Während der Behandlung sitzt der Patient mit aufgestützem Kinn an der Laser-Spaltlampe. Die Behandlung kann auch im Liegen durchgeführt werden. In diesem Falle wird kein Kontaktglas aufgesetzt. Zur Kältekoagulation (Kryokoagulation) wird das Auge durch eine Spritze in die Umgebung des Augapfels oder durch Tropfen betäubt. Nun wird bei geöffneten Lidern eine Kältesonde an verschiedenen Stellen auf die Bindehaut aufgesetzt. Diese Sonde gleicht einem vorne leicht gebogenen Kugelschreiber. Durch Betätigen eines Fußschalters läßt sich die Sondenspitze auf -85°C abkühlen. Die Kälte durchdringt Bindehaut und Augenwand, ohne diese zu schädigen und führt zu einer Verschorfung der darunterliegenden Netzhaut. Handelt es sich um einen größeren Riss oder eine Netzhautablösung, ist eine große Operation notwendig. Bei dieser Operation werden entweder Befestigungsringe oder Plomben um das Auge gelegt, oder aber die Netzhaut wird mittels Gas oder spezieller Flüssigkeiten vom Augeninneren her wieder an die Wand gedrückt.

Formulare

Folgende Formulare stehen Ihnen als PDF-Datei zum Herunterladen zur Verfügung:

Bevor ich operiert werde

Mündliche Aufklärung > Schriftliche Aufklärung > Kostenvoranschlag > Anzahlung 50% der OP-Kosten > Terminvergabe > Festlegung der Kontrolltermine > Operation

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