FAQ zur Faltenbehandlung mit BOTOX

Wann ist eine Botulinumtoxin-Behandlung für mich das Richtige?

Leidet der Patient unter Zornes-, Sorgenfalten (Querfalten der Stirn), oder Krähenfüßen (Fältchen beim Zusammenkneifen der Augen), dann ist eine Behandlung mit Botulinumtoxin besonders erfolgreich.

Die Falten entstanden über Jahre durch hundertmal am Tag ausgeführte Gesichtsbewegungen. Durch das ständige Kontrahieren der Muskeln sind diese so verkrampft, dass sie von allein nicht mehr entspannen können. Botox™ löst die Verspannungen und glättet die Haut.

 

Was kann ich mit einer Botulinumtoxin-Behandlung erreichen?

Feine Fältchen verschwinden meist vollständig, die stärker ausgeprägten verlieren an Tiefe und werden deutlich gemildert. Der Effekt tritt nach zwei bis zwölf Tagen ein und hält je nach Patient zwischen dreieinhalb und sieben Monaten an.

Ein ganz besonderer Nebeneffekt zeigt sich bei Migräne-Patienten: Häufig führt hier die Botulinum-Injektion zur Besserung der Kopfschmerzen.

Was passiert bei der Botulinumtoxin-Behandlung?

Um festzustellen, welcher Muskel die Falten verursacht, schneidet der Patient zuerst einmal genau die Grimassen, die zu seiner täglichen Mimik gehören. Die Injektion erfolgt knapp unter der Haut. Die Dosierung ist streng festgelegt. Der Arzt verwendet bei dem Eingriff besonders dünne Nadeln, so dass die Injektion kaum schmerzhaft ist.

Da man an den Einstichstellen allenfalls kleine Rötungen sieht, ist man sofort nach der Behandlung wieder gesellschaftsfähig.

Wie bereite ich mich am besten auf die Botulinumtoxin-Behandlung vor?

Es ist keine spezielle Vorbereitung erforderlich. Allerdings sollte der Patient vor der gerinnungshemmenden Botox-Behandlung auf die Einnahme Medikamente z.B. Aspro® oder Aspirin ®.

Während der Schwangerschaft und Stillzeit müssen Frauen auf den Eingriff verzichten.

Was muss ich nach einer Botulinumtoxin-Behandlung beachten?

Es dauert ca. drei Stunden bis das Botox ™ nach der Behandlung von den Nerven aktiv aufgenommen wurde. Während dieser Zeit sollte sich der Patient nicht hinlegen und körperliche Anstrengung meiden.

Welche Risiken gehe ich bei einer Botulinumtoxin-Behandlung ein?

Eine falsche Injektionstechnik oder Überdosierungen können zur unbeabsichtigten Ruhigstellung benachbarter Muskeln führen. Im Bereich der Augen bedeutet das ein herabhängendes Augenlid oder absinkende Augenbrauen. Solche Nebenwirkungen sind bei korrekter Anwendung sehr selten. Falls sie auftreten, klingen sie nach rund drei Monaten von allein wieder ab.

Falls Schwellungen, Rötungen und Blutergüsse sich unmittelbar nach der Behandlung zeigen, sind diese vollkommen harmlos.

In seltenen Fällen kommt es nach der Behandlung zu einem leichten Kopfschmerz für zwei bis vier Stunden.

Muss ich später noch mal zum Arzt?

Die Wirkung hält je nach Patient zwischen dreieinhalb bis sieben Monaten an. Wenn der Effekt weiterhin erwünscht ist, muss die Behandlung wiederholt werden.

Kann eine Botulinumtoxin-Behandlung rückgängig gemacht werden?

Es ist nicht möglich, eine bereits erzielte Wirkung wieder aufzuheben.

Da der Effekt nach einigen Monaten von selbst nachlässt, ist das Ergebnis der Behandlung nur temporär und sollte bei Missfallen einfach nicht wiederholt werden.

Kann oder sollte ich eine Botulinumtoxin-Behandlung auch mehrmals machen lassen?

Jede Botulinumtoxin-Behandlung verzögert die natürliche Hautalterung durch die Ruhigstellung bestimmter mimischer Muskulatur. Daher ist es sinnvoll, die Injektionen solange zu wiederholen, wie dieser Effekt gewünscht ist.

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